Wie eine Massage auf den Körper und die Psyche wirkt ist hinlänglich bekannt. Es gibt unzählige Studien die die positiven Effekte auf unsere Gesundheit belegen. Nur - wie wirkt sich so eine Massage auf einen ungeborenen Menschen aus? Vor allem, weil dieser ja total abgeschirmt von der Umwelt im Fruchtwasser schwimmend vor sich hinzudösen scheint, so zumindest die allgemeine wissenschaftliche Sichtweise; denn man geht davon aus, dass sich der Fötus in einer Art Schlafzustand befindet. Die Wirkung der Schwangerschaftsmassage wird deshalb oftmals auf die einfache Formel gebracht „was der Mutter gut tut, tut auch dem ungeborenen Kind gut.“

 

Detaillierte Gedanken scheint sich aber darüber bisher kaum jemand gemacht zu haben. In Wirklichkeit ist das ungeborene Kind aber bereits zu einem relativ frühen Zeitpunkt offen für die unterschiedlichsten Sinneswahrnehmungen, und es empfängt diese auf verschiedenen „Kanälen“.

 

Natürlich kann eine Schwangerschaftsmassage nicht direkt auf den Feten einwirken, da eine Interaktion zwischen Massagetherapeut und Kind nicht stattfindet. Da aber Mutter und Kind, nicht nur physisch, sondern vor allem auch psychisch, miteinander verbunden sind, werden die durch die Massage ausgelösten, positiven Reize zwangsläufig auch auf das Ungeborene übertragen. So geht also auch eine Schwangerschaftsmassage nicht spurlos am ungeborenen Menschen vorüber. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang vor allem die Tatsache, dass sogar sehr frühe Empfindungen des Föten, welche er mit seinen noch sehr jungen Sinnen erfährt, auf das ganze spätere Leben des Menschen, also postnatal, nachwirken.

Nähere Informationen hierüber erhalten Sie in meinem Blog-Artikel „Was macht Schwangerschaftsmassage besonders“. Viel Spaß beim Lesen!