Ich bin stets bestrebt Ihnen in jeder Hinsicht die bestmögliche Qualität zu liefern. Ich verwende deshalb für meine Massagen keine vorkonfektionierten Öle oder Ölmischungen. Diesen werden in der Regel Begleitstoffe beigemischt, die beispielsweise die Haltbarkeit eines Öls erhöhen. In meiner Arbeit kommen nur Bioöle zum Einsatz, die unter Verwendung schonendster Verfahren gewonnen wurden.

 

Bio ist nicht gleich Bio

Die Vorgaben aller Biolabel hier aufzulisten, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, denn mittlerweile gibt es einen ganzen „Zoo“ an Biolabeln. Das Biolabel der EG stellt dabei quasi nur einen Mindeststandard dar. Demnach darf ein Lebensmittel, zu denen Öle für die Massage gehören, immerhin 0,9% gentechnisch verändertes Material beinhalten und 5% der Inhaltsstoffe dürfen aus konventionellen Quellen stammen. Man darf also die Bezeichnung Bio nicht immer mit Qualität gleichsetzen. In den letzten Jahren sind Bioöle denn auch bei den verschiedensten Tests, so auch der Stiftung Warentest durchgefallen, da diese teilweise erheblich mit Schadstoffen belastet waren und deshalb mit mangelhaft bewertet werden mußten.

Nun muß man leider anmerken, dass im Grund genommen kein Lebensmittel, ob biologisch oder konventionell erzeugt, mehr rückstandsfrei ist, da unsere Umwelt mittlerweile derart belastet ist, dass man von einer sogenannten Grundbelastung spricht, traurig, aber leider die ungeschminkte Wahrheit.

 

Die Ölmühle Sailer in Vorarlberg

Aus diesem Grunde habe ich mich selbst auf die Suche nach einem Öl begeben, welches den hohen Anforderungen der Schwangerschaftsmassage entspricht. Fündig geworden bin ich durch meine Recherchen in Vorarlberg in Österreich bei der Ölmühle Sailer. Ein Familienbetrieb der es sich zur Aufgabe gemacht hat kaltgepresste Speiseöle allerhöchster Güte herzustellen. Allerhöchster Güte heißt in diesem Fall, in Rohkostqualität, denn kalt gepresst ist nicht gleich kalt gepresst. Denn es besagt lediglich, dass zur Herstellung, also beim Pressvorgang von außen keine Wärme zugeführt wird. Aber bei der Pressung kann sich der „Presskuchen“ durch die Reibung des Pressvorganges bis auf 100 Grad Celsius erwärmen. Wertvolle Inhaltsstoffe gehen so verloren. Nicht so bei den Sailers, hier wird die Presse gekühlt, so dass sich die Saat nicht über 37 Grad Celsius erhitzen kann. Alle wertvollen Inhaltsstoffe, wie ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren bleiben somit erhalten. Ich verwende für die Schwangerschaftsmassage ein kaltgepresstes Aprikosenkernöl, ein absolutes Premiumöl, welches ein sehr ausgewogenes Fettsäuremuster hat. Es ist ähnlich dem Mandelöl, liegt aber etwas leichter auf der Haut auf, und pflegt diese äußerst sanft. Deshalb findet es auch häufig Anwendung in der Babypflege.